Trennungsschmerz
Freunde bleiben - Revolverheld
Du siehst heute morgen anders aus
Und du wirkst auf einmal fremd
Du sagst die Luft bei uns ist längst schon raus
Das Bett auf deiner Seite ist gemacht
Allein gefrühstückt hast du auch
Ich glaube alles hier ist gut durchdacht
Du sagst du hättest drüber nachgedacht
Und würdest alles jetzt verstehen
Und das es für dich keinen Sinn mehr macht
Du fragst ob wir uns denn mal wieder sehen
Vielleicht in irgendeinem Café
Es wäre für dich an der Zeit zu gehen
Und dann schaust du mir in mein Gesicht
Und sagst, "ich hoffe ich verletz dich nicht"
Pack deine Sachen ein und raus
Du bist hier jetzt nicht mehr zu Haus
Und scheiss auf Freunde bleiben
Du sagst dass du bald andere Freunde hast
Wenn du die Stadt verlässt
Du hättest bei mir viel zu viel verpasst
Du würdest sicher noch mal wieder kommen
Wann weißt du nicht genau
Es gibt ja aber auch noch Telefon
Pack deine Sachen ein und raus
Du bist hier jetzt nicht mehr zu Haus
Und scheiss auf Freunde bleiben
Und wenn ich in mein Badezimmer geh'
Und deine Flecken an meinem Spiegel seh'
Dann merk ich dass ich mir nicht eingesteh'
Dass ich zwar nie richtig alleine war
Keinen Tag im letzten Jahr
Doch deine Liebe keine war
jelenaswelt - 27. Mrz, 19:58
„Wenn eine erfolgreiche Band sich auflöst gibt es leider ein unumstößliches Gesetz: Das Soloalbum ist immer scheiße.“ – Benjamin v. Stuckrad-Barre
Wie Recht er damit hat, wird mir klar, wenn ich an meine Beziehung mit Gunnar denke. Nach der Trennung habe ich einige Soloprojekte begonnen, um ihn zu vergessen, um weitermachen, weiterleben zu können. Aber es war alles scheiße. Quasi nicht mal in den Top 100.
Leider gibt es wohl noch ein weiteres, unumstößliches Gesetz: Erfolgreiche Band, die sich auflösen und dann wieder vereinen, haben meistens nur mittelmäßigen Erfolg.
Ausnahmen gibt es immer. Vielleicht auch für mich.
jelenaswelt - 14. Mrz, 09:25
Keine SMS mehr, die mir sagen, wie sehr du mich liebst.
Keine Anrufe mehr, die mir von deinem Tag erzählen.
Keine E-Mails mehr, die fragen, wie es mir geht.
Keine Schulter mehr zum Anlehnen.
Keiner, der meine Tränen trocknet.
Keiner, der mich beschützend in den Arm nimmt.
Keiner, der Pläne mit mir macht.
Keiner, der mir verliebt in die Augen schaut.
Keine Hand mehr auf meinem Bauch.
Keine Küsse mehr auf meiner Haut.
Keiner, der mit mir ans Meer fährt.
Keiner, der mir zärtlich die Haare aus dem Gesicht streicht.
Keiner, der mir leise liebe Worte ins Ohr flüstert.
Keiner, der mich wärmt.
Keiner, der mich glücklich macht.
Keiner, der mich liebt.
Und dennoch einer, den ich liebe. Leider zugleich einer, der nicht mehr von mir geliebt werden will.
jelenaswelt - 24. Jan, 18:17
„Wenn eine erfolgreiche Band sich auflöst gibt es leider ein unumstößliches Gesetz: Das Soloalbum ist immer scheiße.“ – Benjamin v. Stuckrad-Barre
Wie Recht er damit hat, wird mir klar, wenn ich an meine Beziehung mit Gunnar denke. Nach der Trennung habe ich einige Soloprojekte begonnen, um ihn zu vergessen, um weitermachen, weiterleben zu können. Aber es war alles scheiße. Quasi nicht mal in den Top 100.
Leider gibt es wohl noch ein weiteres, unumstößliches Gesetz: Erfolgreiche Band, die sich auflösen und dann wieder vereinen, haben meistens nur mittelmäßigen Erfolg.
Ausnahmen gibt es immer. Vielleicht auch für mich.
jelenaswelt - 16. Jan, 18:51
Nach der Trennung von Thomas ging die Show relativ schnell und relativ gut weiter. Immerhin hatte ich ja auch Schluss gemacht. Doch nun hat Gunnar mit mir Schluss gemacht und nichts geht mehr.
In den letzten 3 ½ Wochen habe ich vieles versucht. Zuerst habe ich versucht, Gunnar zurück zubekommen und ich werde es auch weiterhin versuchen, doch wird es immer aussichtsloser.
Also habe ich nach anderen Alternativen gesucht, nach Möglichkeiten, ihn zu vergessen, ihn zu verdrängen.
Möglichkeit 1: Saufen und Feiern
Mit steigendem Alkoholpegel stieg die Sehnsucht nach Gunnar rapide an. Alkohol funktionierte also nicht. Okay, das war mir im Grunde schon vorher klar, jedoch dachte ich, ein bisschen feiern, ein bisschen Spaß kann nicht schaden. But no chance, ich saß nur gelangweilt in der Ecke, starrte Löcher in die Luft und vermisste Gunnar.
Möglichkeit 2: Ein One-Night-Stand
Wenn Alkohol nicht funktioniert, greift frau zu One-Night-Stands. Weil der Sex mit Lasse immer gut war und ich mich, da Lasse eh wieder etwas von mir wollte, nichteinmal großartig anstrengen musste, um ihn ins Bett zu kriegen, fiel meine Wahl also auf Lasse.
Aber Lasse war nunmal nicht Gunnar. Ich hatte nicht das geringste bisschen Spaß am Sex, was wohl eine Pre-Koitale-Depression sein könnte. Oder eher eine Pre-Relationship-with-Gunnar-Depression. Jedenfalls war’s mies. Alles war mies. Es war einfach nicht Gunnar, der da neben mir lag, Es war nicht Gunnars Atem, es war nicht Gunnars Hand auf meinem Bauch. Nicht Gunnars Schulter zum Anlehnen, nicht Gunnars Arm um sich geborgen zu fühlen. Es war einfach nur schrecklich, weil ich Gunnar mit jeder Sekunde mehr vermisst habe.
Nun warte ich auf weitere Vorschläge. Doch noch viel mehr warte ich auf Gunnars Worte, die mir sagen „Hey Jelena, ich habe eingesehen, dass es falsch war, Schluss zu machen. Ich habe gemerkt, wie sehr du mir fehlst.“ ........ irgendwie so etwas. Es muss ja nicht einmal eine große Entschuldigung sein, es muss nur ein „Du fehlst mir.“ sein und alles wäre wieder okay. So sehr hänge ich an diesem Menschen, so sehr will ich ihn zurück.
jelenaswelt - 28. Dez, 13:01
Ich erinnere mich noch gut an den Tag, an dem ich mit Thomas Schluss machte. Die Gründe sind jetzt unwichtig, jedenfalls waren wir beide ziemlich fertig und haben geweint. Ich habe die Nacht bei ihm verbracht und musste am nächsten Morgen früh los, weil ich einem Bekannten versprochen hatte, in seinem Film mitzuspielen. Thomas war total am Boden zerstört und auch mir liefen die Tränen über das Gesicht, während ich meine Sachen packte.
Schweren Herzens riss ich mich los und verließ die Wohnung.
Ich wischte mir die Tränen aus dem Gesicht und das Erste, was ich draußen sah, war ein großes oranges Auto der Straßenreinigung auf dem „Alles wird gut“ stand. Auf meinem Gesicht zeichnete sich ein Lächeln ab, das erste und einzige richtige Lächeln des Tages.
Die Filmaufnahmen waren anstrengend, viel warten, viel Hin- und Hergerenne, immer nett sein, immer freundlich gucken, nicht in eine dunkle Ecke setzen und weinen. The show must go on. Als ich an dem Abend nach Hause kam, musste ich mich zuerst übergeben und bin dann leblos wie ein Stein in mein Bett gefallen und wollte es nie wieder verlassen.
Obwohl ich meine Gründe hatte, ihn zu verlassen, fehlte mir nun doch jemand.
jelenaswelt - 28. Dez, 12:12